Wann gilt ein Fahrzeug unter Segel als Maschinenfahrzeug?
AWenn es mit einer Antriebsmaschine ausgerüstet ist.
BWenn es durch das Segeln keine Fahrt über Grund macht.
Wenn es gleichzeitig mit Maschinenkraft fährt.Richtig
DWenn es durch das Segeln keine Fahrt durchs Wasser macht.
Richtige Antwort: Wenn es gleichzeitig mit Maschinenkraft fährt.
Erklärung Eigener Text, nicht Teil des amtlichen Katalogs
Entscheidend ist, ob die Maschine tatsächlich mitläuft und das Boot antreibt – nicht, ob ein Motor eingebaut ist. Ein Segelboot, das unter Segel zusätzlich motort, gilt nach KVR und BinSchStrO als Maschinenfahrzeug. Damit verliert es die Vorrechte des Segelfahrzeugs und muss sich wie ein Motorboot verhalten, etwa beim Ausweichen. Merke: Motor an heißt Motorboot, egal wie viel Tuch gesetzt ist.
Quelle: www.elwis.de · Fragenkataloge SBF Binnen und SBF See, Stand 01.08.2023. Frage, Antworten und Abbildungen unverändert aus dem amtlichen Fragenkatalog der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Nur die Reihenfolge der Antworten ist gemischt; im Katalog steht die richtige Antwort an erster Stelle. Die Erklärung ist ein eigener Text und nicht Teil des Katalogs. Kein offizielles Angebot der WSV, des DMYV oder des DSV.
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